Die Nutzung des Smartphones thematisieren

Kategorie: Allgemein

handysuchtWer die Fixierung seiner Kinder auf Smartphones verändern will, muss auch sein eigenes Nutzungsverhalten hinterfragen. Die US-amerikanische Medien- und Sozialforscherin Danah Boyd hat praktische Tipps für Eltern, die wirksamer sein könnten als starre Regeln.

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Autor Skills4Life | Veröffentlicht am 28. März 2018 at 10:09 | Kategorie: Allgemein | Schlagwörter: Schlagwörter: , , , , , , , , , , | Beitrag kommentieren

Neu: Klasse „fairnetzt“ in der Jugendherberge Bad Honnef

Kategorie: Allgemein

IMG_8117 So wie in den sozialen Medien, gilt es auch im täglichen persönlichen Kontakt untereinander zu vermitteln, dass niemand ausgeschlossen oder fertig gemacht werden darf. Kommunikationsübungen und erlebnispädagogische Aufgabenstellungen schaffen hierfür Sensibilität und bieten zugleich ein attraktives Übungsfeld. Das Programm verfolgt das Ziel, „online und offline“ einen wertschätzenden Umgang miteinander zu fördern und präventiv gegen Mobbing und Cybermobbing zu arbeiten.

Programmbeschreibung zu Klasse „fairnetzt“

Buchung über die Jugendherberge Bad Honnef

Autor Skills4Life | Veröffentlicht am 11. Februar 2016 at 14:41 | Kategorie: Allgemein | Schlagwörter: Schlagwörter: , , , , , , , , , , | Beitrag kommentieren

Skills4Life wünscht einen schönen Start in das neue Schuljahr!

Kategorie: Allgemein

Es geht wieder los! Wir wünschen allen Schulen und Kooperationspartnern einen schönen Start in das neue Schuljahr. Auch bei uns läuft der Betrieb wieder auf Hochtouren. In den nächsten Monaten gibt es mehr als genug zu tun, aber wir sind bestens vorbereitet. Mit über 30 aktiven Trainerinnen und Trainern können wir an den Start gehen. Damit wir noch gestärkter in die Klassenfahrten und Workshops gehen können, haben wir uns wieder eine ganze Woche intern zu folgenden Themen fortgebildet: (Cyber-)Mobbing, Umgang mit Störungen, Erlebnispädagogik, Ringen&Raufen, Selbstbehauptung, Gewaltprävention, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Das neue Jahr kann kommen!

Hier einige Eindrücke aus dem Block „Ringen & Raufen“ in der wunderschönen Sportschule Hennef:

Rücken drücken

Rücken drücken

Arschhirnkrabben catchen

Arschhirnkrabben catchen

Schildkröten wenden

Schildkröten wenden

Kampf um den Ball die Erste

Kampf um den Ball die Erste

Kampf um den Ball die Zweite

Kampf um den Ball die Zweite

Autor Skills4Life | Veröffentlicht am 24. August 2015 at 10:19 | Kategorie: Allgemein | Schlagwörter: Schlagwörter: , , , , , , , , , , | Beitrag kommentieren

Klassengruppen bei Whatsapp

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KommentareEs ist längst kein Phänomen mehr, dass wir Freunde, Familie und Arbeit über Whatsapp verbinden und eine Chatgruppe gründen. Warum also nicht auch in der Schule?
Die Kommunikation ist schnell, einfach und ortsunabhängig. Wird eine Klasse neu zusammengesetzt, entwickelt sich eine Gruppenstruktur mit unterschiedlichen Rollen. Diese Phase ist in der Regel für die Klassenmitglieder sehr spannend und aufregend. Jede Art der Interaktion nimmt Einfluss auf das System, auch außerhalb von Schule. Daher wird eine „Klassengruppe“ bei Messengern wie Whatsapp erstellt. Aktuelle Themen, lustiges Bildmaterial, Hausaufgaben und Klassenarbeiten können hier besprochen und ausgetauscht werden. Aus diesen Gründen ist in einer solchen Gruppe zu Beginn auch fast die gesamte Klasse anwesend. Es gibt wenig limitierende Faktoren, die den Schülerinnen und Schülern eine Teilnahme an dieser Gruppe verwehren:
Kein Smartphone oder kein Internetzugang könnte ein Faktor sein. Statistisch gesehen ist das jedoch die Ausnahme. Laut der neusten Jim Studie haben 94% aller Jugendlichen ein Smartphone und in den meisten Fällen auch den dazugehörigen Internetzugang. Eine zweite Möglichkeit könnte eine Einschränkung über die Eltern sein. Der Dritte Faktor, der den SchülerInnen die Entscheidung abnimmt ist die Einladung zu der Gruppe. Die zu Beginn anwesenden Schülerinnen und Schüler können Nutzer in diese Gruppe einladen – oder auch nicht. Wenn keiner dieser drei Faktoren der Mitgliedschaft im Weg steht, kommt es in der Regel zu einer Teilnahme.
Nicht selten sinkt jedoch die Anzahl der Mitglieder mit der Zeit. Verantwortlich dafür sind die Erfahrungen, die in der Klassengruppe gemacht werden. Denn die Themen, Bilder und Witze können sich auch auf die Kosten einzelner auswirken. Dies kann sogar schneller und häufiger als in der Schule geschehen. Warum? Emotionen sind in den sozialen Medien wenig bis überhaupt nicht sichtbar. Dies lässt Hemmungen bei jeglichen Aktivitäten in sozialen Netzwerken schinden. Außerdem ist der Nutzer von Nachrichten jeder Art nur einen Fingerdruck entfernt, so dass Impulshandlungen entstehen können. Auch in der virtuellen Welt gibt es dann in diesen Chats eine Gruppendynamik die sich in unterschiedlichen Richtungen entwickeln kann. Anders als in der Schule gibt es in den sozialen Medien weder Pause noch Feierabend. Nicht nur nachmittags sondern in vielen Fällen wird bis tief in die Nacht getextet und hält Schülerinnen und Schüler unfreiwillig wach. Fragen wie „Kommt gleich noch eine Nachricht?“, „War das Vibrieren eine Nachricht aus der Gruppe?“ oder „Ist die Nachricht für oder über mich?“ begleiten Jugendliche häufig ins Bett. Wer da nicht mitmachen möchte, kann ja aus der Gruppe mit einem Klick austreten. Nur in der Klasse am nächsten Tag ist das nicht so leicht. Die Schülerinnen und Schüler bleiben ein Teil der Klasse. Aber welches Szenario ist in so einer Situation erträglicher? Zu wissen, dass über mich gesprochen wird oder es eben nur zu ahnen. Beide Varianten haben vermutlich Einfluss auf das Wohlbefinden im Klassenverband.
Die Schülerinnen und Schüler wachsen in diese Welt hinein, machen ihre Erfahrungen und können diese wahrscheinlich irgendwann wiederum mit ihren eigenen Kindern austauschen und Tipps geben. Viele Eltern haben heutzutage diesen Luxus noch nicht und können nur vermuten was sich in der virtuellen Welt ihrer Kinder abspielt, geschweige denn verstehen. Die Motivation der Jugendlichen, mit den Eltern oder anderen Erwachsenen über Ihre Probleme im Netz zu sprechen fehlt häufig. Facebook macht es schließlich vor und bietet auch keinen „Gefällt mir nicht“ – Button an. Kontrolle, Überprüfung und Verbot können an dieser Stelle kontraproduktiv wirken. Im präventiven Sinne bietet es sich an, frühzeitig Interesse und Verständnis zu zeigen und einen Blick in die Netzwelt der Kinder zu werfen. Wird das Interesse erst bei Problemen gezeigt, kann das den Zugang zum Kind erschweren. Klare Strukturen und Regeln können für die Nutzung des Internets und des Smartphones helfen. Sie helfen wahrscheinlich noch mehr, wenn das Kind diese Grenzen mit entwickelt und dadurch verstehen und akzeptieren kann.
Oft fühlen sich Schülerinnen und Schüler bei dem Austausch ihrer Erfahrungen im Netz sehr unsicher. Die Lehrperson kann hier aktiv werden und dem Austausch in der Klasse entsprechend fördern. In einem Gruppengespräch können verschiedene Perspektiven für einen respektvollen Umgang entwickelt und gemeinsame Ziele für das Verhalten in den sozialen Netzwerken festgelegt werden.

Autor Skills4Life | Veröffentlicht am 2. Februar 2015 at 17:48 | Kategorie: Allgemein | Schlagwörter: Schlagwörter: , , , | Beitrag kommentieren