Fortbildungsangebote

Mit unseren Fortbildungsangeboten möchten wir pädagogische Fachkräfte zielgerichtet in ihrer alltäglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen unterstützen. Unsere Angebote finden Sie im weiteren Verlauf. Falls Ihr Anliegen nicht dabei ist und Sie ein Wunschthema haben oder einen bestimmten Themenschwerpunkt setzen möchten, können wir gerne eine individuelle Fortbildung absprechen.

Lösungen im Gespräch – Probleme gemeinsam bewältigen

Pädagogische Fachkräfte werden jeden Tag mit unterschiedlichen Gesprächssituationen konfrontiert: herausfordernde Kinder/Jugendliche, erwartungsvolle Eltern und KollegInnen mit verschiedenen Anliegen. Ein professionelles Gesprächsverhalten ist unabdingbar, um in solchen Situationen kompetent vorzugehen.
In unserer Fortbildung werden systemisch-lösungsorientierte Vorgehensweisen theoretisch dargestellt und anhand praxisnaher Szenarien demonstriert und eingeübt. Wie gehe ich mit emotional aufgeladenen Gesprächspartnern um? Wie spreche ich schwierige Themen angemessen an?
Gezielte Interventionen, lösungsfokussierte Sichtweisen und eine wertschätzende Haltung ermöglichen eine zielführende Steuerung der Gespräche.

Umfang: 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Teilnehmer: 8 bis 16 TeilnehmerInnen pro ReferentIn

Umgang mit Störungen in der Schule

Im Schulalltag erleben Lehrkräfte häufig herausfordernde Situationen, wenn SchülerInnen durch ihr Verhalten Unterrichtsabläufe stören. Darüber hinaus werden Regeln des alltäglichen Umgangs in der Schule häufig auf ihre Gültigkeit getestet oder scheinbar böswillig missachtet.
LehrerInnen reagieren oftmals unterschiedlich auf unerwünschtes Verhalten und es kann ein breites Spektrum kommunikativer Strategien beobachtet werden. Das eigene Kommunikationsverhalten spielt eine entscheidende Rolle bei der Frage, ob eine Schülerin oder ein Schüler erreicht werden kann oder nicht. In Abhängigkeit von der Situation und den beteiligten Personen sind unterschiedliche Strategien erfolgversprechend.
Ziel der Fortbildung ist es, eine bewusste Reaktion bei Störungen anzustreben und dafür ein breites Handlungsspektrum zu konzipieren. Es werden präventive Strategien bei Unterrichtsstörungen erarbeitet, sowie Maßnahmen gegenüber der Klasse vorgestellt. Zudem wird ein zielführender Umgang mit SchülerInnen in Konfliktsituationen gemeinsam gestaltet.

Umfang: 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Teilnehmer: 8 bis 16 TeilnehmerInnen pro ReferentIn

Lösungsorientierte Intervention bei Mobbing

In fast allen Kinder-/Jugendgruppen gibt es Mädchen und Jungen, die von anderen Gleichaltrigen, manchmal auch von Erwachsenen gehänselt, gedemütigt und/oder geschlagen werden. Das Zurückziehen und die Passivität oder das Übertreiben und aggressive Verhalten des Opfers bestärkt das Verhalten der TäterInnen. Hinzu kommen fehlende Reaktionen von zuschauenden Kindern/Jugendlichen und Erwachsenen. Mobbing tut weh und die Betroffenen leiden darunter. Die Opfer von Mobbing brauchen Hilfe und Unterstützung! Alleine können sie die Situation nicht lösen. Die MitschülerInnen müssen erleben, dass ihr Verhalten auf keinen Fall geduldet wird und Klassenkameraden zum Eingreifen ermutigt werden.
Die Fortbildung soll LehrerInnen einen Ansatz verdeutlichen, mit dem erfolgreich und nachhaltig Mobbingsituationen bearbeitet werden können. Das lösungsorientierte Vorgehen ist ein wirksames Instrument für die Bewältigung von vielschichtigen und undurchsichtigen Mobbingproblematiken in der Schule.

Umfang: 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Teilnehmer: 8 bis 16 TeilnehmerInnen pro ReferentIn

An einem Strang ziehen! – Pädagogische Geschlossenheit

Im Arbeitsalltag erleben ErzieherInnen, Lehrerkräfte, SozialarbeiterInnen, etc. täglich herausfordernde Situationen: Regeln des alltäglichen Umgangs in der Einrichtung werden häufig auf ihre Gültigkeit getestet oder von Kindern/Jugendlichen missachtet. Der Unterrichtsfluss wird durch störendes Verhalten und Konflikte unterbrochen, was einer Lehrkraft das Vermitteln von Wissen erschwert. Ein gemeinsames Regelwerk eines Kollegiums/Teams ist wichtig, doch wegen verschiedensten Faktoren in der Praxis häufig schwierig umsetzbar.
In der Fortbildung werden wir uns zum einen die Fragen stellen: Was bedeutet pädagogische Geschlossenheit für uns? Wie können wir alle an einem Strang ziehen und dabei individuell authentisch bleiben? Zum anderen werden wir uns mit dem eigenen Regelwerk bzw. den eigenen Themen beschäftigen. Lösungswege werden erarbeitet, Ergebnisse gesichert und eine Weiterarbeit im Sinne der Nachhaltigkeit geplant.

Umfang: 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Teilnehmer: 8 bis 16 TeilnehmerInnen pro ReferentIn

Klassenatmosphäre aktiv steuern

Respektloser Umgang miteinander, Mobbing, verbale und körperliche Gewalt wird von LehrerInnen zunehmend als Problem im Schulalltag gesehen. Die Anforderungen und Erwartungen an die Schule und an die Lehrkräfte sind vielfältig und groß.
Die Fortbildung soll Ideen aufzeigen, wie präventiv eine positive Stimmung in einer Schulklasse hergestellt und negativen Dynamiken entgegengewirkt werden kann. Die vorgestellten Methoden sollen SchülerInnen für grenzüberschreitende Situationen sensibilisieren und dazu motivieren, Verantwortung für die Klassenatmosphäre und das eigene Handeln zu übernehmen.
Zu Beginn wird ein theoretischer Einblick in Gruppenstrukturen und dem sozialen Lernen gegeben. Im Laufe des Seminars werden mit Hilfe theoretischer Grundlagen praktische Methoden für Schulklassen vorgestellt und ausprobiert. Die ausgewählten Übungen werden von der Intensität dem Alter entsprechend angepasst und können in unterschiedlichen Unterrichtsfächern integriert und umgesetzt werden.

Umfang: 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Teilnehmer: 8 bis 16 TeilnehmerInnen pro ReferentIn

Ringen und Raufen

Kampfspiele eröffnen ein motivierendes Bewegungsfeld, in dem intensive Körpererfahrungen gesammelt werden können. Für viele Kinder und Jugendliche wird dadurch ein wichtiges Bedürfnis gestillt, wodurch ein körperlicher und psychischer Entspannungseffekt eintreten kann. Das Wichtigste bei Kampfspielen sind klare Regeln und ein fairer Umgang mit dem Partner. Durch den eng gesteckten Regelrahmen werden Kampfsituationen erst ermöglicht, die ansonsten ein zu hohes Verletzungsrisiko beinhalten würden. Hier liegt die große pädagogische Chance des Kämpfens: Regeln und Disziplin werden als Notwendigkeit von den Teilnehmenden akzeptiert und insofern positiv erlebt, als dass sie spannende und motivierende Aktionen ermöglichen.

Kampfspiele sind oft so gestaltet, dass es Sieger und Verlierer gibt. Der Umgang mit diesen Situationen kann darüber erlernt werden. Das gezielte Einsetzen von Methoden aus dem Ringen und Raufen kann auch der bewussten Stressregulierung im Schulalltag dienen. Neben dem „Auspowern“ sorgen Entspannungsübungen zu einem Ausgleich, mit dem TeilnehmerInnen die Übungseinheiten ausgeglichen verlassen kann.

Umfang: 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Teilnehmer: 8 bis 16 TeilnehmerInnen pro ReferentIn